„Besser als Eden – Du hast eine Zukunft“
Audio Guide Station 7
Offenbarung, Kapitel 21, Verse 1-5a Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Denn der vorige Himmel und die vorige Erde waren vergangen, und auch das Meer war nicht mehr da. Ich sah, wie die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkam: festlich geschmückt wie eine Braut für ihren Bräutigam. Eine gewaltige Stimme hörte ich vom Thron her rufen: »Hier wird Gott mitten unter den Menschen sein! Er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein. Ja, von nun an wird Gott selbst in ihrer Mitte leben. Er wird ihnen alle Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben, kein Leid, keine Klage und keine Schmerzen; denn was einmal war, ist für immer vorbei.« Der auf dem Thron saß, sagte: »Sieh doch, ich mache alles neu!«
Offenbarung, Kapitel 22, Verse 1+2 Der Engel zeigte mir auch einen Strom, der wie Kristall glänzte; es war der Strom mit dem Wasser des Lebens. Er entspringt bei dem Thron Gottes und des Lammes und fließt die breite Straße entlang, ´die mitten durch die Stadt führt`. An beiden Ufern des Stroms wächst der Baum des Lebens. Zwölfmal ´im Jahr` trägt er Früchte, sodass er jeden Monat abgeerntet werden kann, und seine Blätter bringen den Völkern Heilung.
Bedeutung
Gott selbst kam in diese Welt, um durch sein Sterben und seine Auferstehung die Trennung zwischen dem Menschen und sich aufzuheben. In Jesus hat er uns mit sich versöhnt und uns damit einen neuen Weg bereitet: Nicht zurück in den Garten – sondern in ein Zuhause, das noch leuchtender sein wird als Eden, und ein Leben, das ungleich erfüllter sein wird als das von Adam und Eva.
Gott kündigt einen neuen Himmel, eine neue Erde und ein neues Jerusalem an – eine Stadt, die für Gottes Gegenwart steht. Wie er im Garten Eden die Frau zum Mann führte, so wird er nun bildhaft als Bräutigam beschrieben. Er sucht die enge, von Liebe und Treue geprägte Gemeinschaft mit den Menschen, die ihn als ihren Erretter angenommen haben. Durch diese ungetrübte Verbindung werden einmal alle Folgen der Sünde bzw. falschen Entscheidungen vollkommen geheilt werden: Alle durch harte Worte geschlagene Wunden, emotionale Narben des Missbrauchs, durch Trennung verursachte Beziehungsbrüche, durch Diskriminierung entstandene gesellschaftliche Konflikte, durch Habsucht hervorgerufene staatliche Korruption. Auch die Folgen der Vergänglichkeit unseres Körpers – Krankheiten und selbst der Tod – werden dann nicht mehr sein.
Jene Heilung beschreibt die Bibel in dem Symbol, welches uns bereits im Garten Eden begegnet ist: den Baum des Lebens. Durch Jesus ist der Zugang zu ihm wieder frei. Im neuen und besseren Eden wächst er allerdings auf beiden Seiten eines Lebensflusses. Er bringt nicht nur jedes Jahr, sondern jeden Monat seine Früchte hervor.
Wer durch den auferstandenen Jesus mit Gott verbunden ist, erlebt schon jetzt, wie die Kraft des neuen Lebens in den Alltag hineinwirkt. Je mehr wir begreifen, wie groß und herrlich die Zukunft ist, die uns erwartet, desto mehr verändert sich unser Blick auf das, was uns heute noch zu schaffen macht. Denn Gott verändert entweder unsere Umstände oder uns selbst mitten in diesen Umständen. Jedes Leiden, das in unserem Leben auf dieser Erde noch nicht geheilt wird, ob körperlich oder seelisch, kann unsere Vorfreude auf diese herrliche Zukunft sogar vertiefen. Das ist keine billige Jenseitsvertröstung, sondern eine lebendige, tragende Hoffnung.
Fragen an mich
- Was bedeutet für mich Hoffnung?
- In welchen Bereichen meines Lebens sehne ich mich nach innerer Erneuerung?
- Wenn ich bereits an Jesus glaube, wo mache ich Erfahrungen mit diesem „neuen Leben“ in meinem Alltag?
Zitat
„Wenn ich in mir ein Verlangen finde, das keine Erfahrung in dieser Welt erfüllen kann, dann ist die wahrscheinlichste Erklärung, dass ich für eine andere Welt geschaffen wurde.“ C.S.Lewis
Gebet
Gott, danke, dass du mich durch Jesus mit dir versöhnt hast.
Schenke mir Hoffnung auf das neue Leben bei dir und stärke mich in allem, was mir heute schwerfällt.
Richte meinen Blick auf die Zukunft, die du bereitet hast.
Amen.
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